Grundschule Harsum

Presse

 

Hier finden Sie Zeitungsberichte unserer Schule über sportliche oder musikalische Wettkämpfe, Ehrungen, Verabschiedungen, Projekte etc.

 

HAZ, 28.02.19

 

Text+Foto: unbekannt

 


 

HAZ, 27.8.2018

 

Foto+Text: H-T. Wiechens

 


HAZ, 21.06.18

 

Foto+Text: H-T. Wiechens

 


HAZ, 07.06.2018

 

Foto + Text: J.-H. Rische

 


HAZ, 14.09.2017

 

Foto + Text: H.-T. Wiechens

 


Halokaz, Ausgabe September 2017

 

Fotos: A. Hollemann

Text: T. Wirries

 


Halokaz, Ausgabe August 2017

 

Foto + Text: N. Overheu/A. Hollemann

 


HAZ, 22.06.17

  

 

 


Harsumer Rundschau, 24.05.17

 

 


HAZ, 24.01.2017

 

 


 

HAZ, 13.01.2017

Überschrift: "Sie freut sich auf ein Leben ohne Stundenplan"

                 Rektorin Elisabeth Paetow geht in Ruhestand -

                 Stationen: Barnten, Sarstedt, Ahrbergen, Harsum

 

 


HAZ, 31.12.2016

 


 

Sicherheit im Medienalltag“

Schülerinnen und Schüler der Grundschule Harsum bekommen Tipps der Polizei

In nahezu jedem Haushalt besteht heute die Möglichkeit, mit einem PC, Tablet oder Mobiltelefon ins Internet zu gehen. Die Informationsrecherche sowie der Austausch über soziale Netzwerke gehören mittlerweile genauso zu unserem Alltag wie das Einkaufen oder Zähneputzen.

Kinder sammeln bereits im Vorschulalter erste Erfahrungen im Umgang mit diesen neuen Medien. Sind es am Anfang noch zumeist Lernspiele über bestimmte Internetplattformen, haben die Kinder in der Grundschule heute bereits oftmals ein eigenes Mobiltelefon und erste Accounts in sozialen Netzwerken. Doch die neuen Medien schaffen nicht nur Möglichkeiten, sondern auch Risiken. Frühzeitige Prävention und Aufklärung ist daher unerlässlich, um Kinder und Eltern zu informieren und vor den Risiken bestmöglich zu schützen.

In Zusammenarbeit der Schulleitung / dem Schulelternrat der Grundschule Harsum und der Polizei Hildesheim fand daher für die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen sowie deren Eltern eine unverbindliche Informationsveranstaltung in der Grundschule statt. Anhand von extra auf Kinder zugeschnittenen Fallbeispielen mittels kleinen Cartoon-Filmen wurden die Schüler für dieses Thema sensibilisiert.

 

           

 

Moderiert wurde die Veranstaltung von der Polizeihauptkommissarin Frau Gabriele Freier, Beauftragte für Jugendsachen bei der Polizei Hildesheim.
Der Vortrag war sehr lebhaft und es entstand eine rege Diskussion zwischen den anwesenden Schülern und Frau Freier. Auch für die Eltern gab es hilfreiche Tipps.

Umfassende Informationsmaterialien für alle Beteiligten rundeten die Veranstaltung ab. Letztendlich waren sich alle einig, dass diese Veranstaltung sinnvoll und hilfreich war und im kommenden Jahr für die nächsten 4. Klassen in jedem Fall wiederholt werden sollte.

Text und Fotos: Jens Osterwald 


 

Zebrastreifen auf dem Schulhof

Mehr Platz für Verkehrsunterricht und Spiele: Grundschule Harsum plant Umbau
VON VIKTORIA HÜBNER, HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG

HARSUM. Behelmte Knirpse auf Mini-Rädern gehören seit Jahren zum Straßenbild in Stadt und Land. Doch bevor sich Kinder durch den öffentlichen Verkehr manövrieren, legt die Schule den Grundstein für ein sicheres Verhalten. Auch in der Grundschule Harsum steht Verkehrserziehung an. Doch der Schulhof bietet dafür nicht ausreichend Platz, findet das Kollegium. Ihm schwebt eine Fläche mit dauerhaft aufgemalten Straßenlinien vor. Dafür will die Schule den angrenzenden Bereich zum AWO-Zentrum vollständig nutzen. Dort stehen bislang Pfähle, die Schulhof und (Lehrer-) Parkplätze voneinander trennen. Die Pfeiler sollen nun in Richtung Zufahrt, auf Höhe Hausecke und Linde, versetzt werden. Dadurch entfielen zwar zunächst sechs Stellflächen, fünf neue entstünden nach dem Umbau.

Erste Pläne haben die Mitglieder Birgit Alphei und Gesa Pickenpack der „Schulhof-AG“ in der jüngsten Sitzung des Schul- und Sozialausschusses des Harsumer Gemeinderats vorgestellt. Seit einem Jahr bereits grübelt das Team – bestehend aus fünf Lehrerinnen, einer Elternvertreterin und einer Mitarbeiterin der Schulkindbetreuung – über die Situation auf dem Pausenhof. Für die Fahrradprüfungen sollen typische Verkehrssituationen auf den Asphalt aufgemalt werden – unter anderem Kreuzungen, Zebrastreifen, Richtungspfeile und Verkehrsschilder. „Früher haben die Schüler auf den Straßen geübt, das ist beim heutigen Verkehr gar nicht mehr möglich“, sagt Lehrerin Alphei. Zu gefährlich. Zudem diene das Übungsareal der verbesserten Motorik. „Es soll den Schülern Lust machen, sich zu bewegen.“ Überhaupt soll der vergrößerte Hof mehr Platz zum Spielen, für Klassenfeiern und extra Sitzgelegenheiten bieten.

Daneben wünschen sich die Kinder fahrbare Untersätze wie Cityroller und Olifu-Racer, sprich Fahrzeuge, die nur durch das Hin- und Herbewegen der Füße auf der Lenkstange vorwärts bewegt werden. Die neuen Geräte sollen nach Benutzung aber sicher stehen. Die Idee eines neuen, externen Schuppens fand im Ausschuss allerdings wenig Anklang. „So ein Schuppen weckt Begehrlichkeiten“, gab Sozialamtsleiter Frank Lorenz in puncto Sicherheit zu Bedenken. Auch Gemeindejugendpflegerin Sandra Löbke sprach sich gegen einen Schuppen vor dem benachbarten Jugendraum downstairs aus. Der ohnehin wenig attraktive Treffpunkt wandere damit noch mehr auf’s „Abstellgleis“. Löbkes Wunsch: sich an der Schulhof-AG künftig beteiligen zu können.

Alternativ hatte die Planungsgruppe eine der beiden Schulhoftoiletten als Unterstand angedacht. Die WCs stammen noch aus einer Zeit, als dort zwei Schulen angesiedelt waren. Heute kommen die sanitären Anlagen nur bei außerschulischen Veranstaltungen zum Einsatz, die Schüler nutzen sie gar nicht. „Die Ideen sind nicht in Stein gemeißelt“, betont Lehrerin Pickenpack. Die Suche nach Möglichkeiten laufe nach wie vor. Kosten und Dauer der Arbeiten stehen daher noch in den Sternen. Auf eine Umsetzung hofft die Grundschule trotzdem in diesem Jahr, so Alphei.

Zu einer ersten Ortsbesichtigung haben sich bereits Ordnungsamtsleiter Thomas Wiesenmüller, Bauhofleiter Walter Wedig und Hausmeister Michael Hörner getroffen. Die Versetzung der Parkplätze bereite auf den ersten Blick keine Probleme, sagte Wiesenmüller. Ausschussmitglied Monika Neumann (CDU) sprach in diesem Zusammenhang die ohnehin schon begrenzten Parkflächen an. Für die Schwimmbadbesucher am Nachmittag sei es oft schon eng. Wenn aus sechs nur noch fünf Plätze würden, verbessere dies die Situation nicht gerade. Die Gemeinde hingegen setzt darauf, dass die Besucher vorwiegend die Parkplätze am naheliegenden Kirchplatz nutzen. Um das Thema zu vertiefen, trifft sich die Schulhof-AG noch einmal im Juni.


Um mehr Platz für Verkehrsunterricht und Spiele zu haben, will die Harsumer Schule ihren Pausenhof vergrößern. Nach ersten Plänen sollen die Pfeiler nach rechts auf Höhe der Hausecke versetzt werden.
Aus den sechs (Lehrer-)Parkplätzen werden künftig fünf.  Foto: Hübner


 

Der teure Weg zu weniger Gewalt

Grundschule Harsum setzt auf Präventionsarbeit bei Schülern – stößt aber an finanzielle Grenzen
VON VIKTORIA HÜBNER, HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG

HARSUM. Nicht reden, handeln. Nach dieser Maxime will die Grundschule Harsum ihr Programm zur Gewaltprävention verwirklichen. Mit dem Projekt „Keep-Control-Training“, auf deutsch „Behalt die Kontrolle“, sollen die Schüler lernen, im Klassenverband an einem Strang zu ziehen und keinen Mitschüler auszuschließen. Doch der Schule fehlt das Geld. Schulleiterin Elisabeth Paetow hofft nun auf die Unterstützung von Stiftungen, sozialen Verbänden und der Gemeinde Harsum.

Jungs gehen mit Fäusten aufeinander los, Mitschüler hänseln ein Mädchen, Gewalt unter Kindern ist keine Ausnahme – auch nicht an der Grundschule Harsum. „Die Zahl der Kinder, die auffällig sind, nimmt zu“, informierte Paetow den Schul- und Sozialausschuss des Harsumer Gemeinderats in seiner jüngsten Sitzung am Donnerstagabend. Sowohl emotional als auch sozial in ihren Möglichkeiten begrenzt, bräuchten gerade diese Schüler sonderpädagogische Begleitung. „Inklusion soll nicht nur ein Schlagwort sein, etwas, was wir ertragen müssen. Es soll als Selbstverständlichkeit gesehen werden.“ Ein Schwerpunkt dabei bildet in der Grundschule Harsum die Präventionsarbeit.

Bereits jetzt gibt es für die ersten und dritten Klassen die „Gewaltprävention Faustlos“, in der es darum geht, sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen, Wut zu kontrollieren und Ärger mit Worten auszudrücken statt Schläge zu verteilen. Die Viertklässler nehmen am „Selbstschutz und Sicherheitstraining für Kinder“ teil und sollen so die nötige Sensibilität für gefährliche Situationen bekommen. Nebenbei setzen die Harsumer auf die Kraft des Schlichtens. Bedeutet, Schüler werden als Mediatoren eingesetzt. Kommt es auf dem Schulhof zu Beleidigungen und Schlägereien, kümmert sich der Schlichter darum, die Stimmung herunterzukühlen.

Mit dem „Keep-Control-Training“ sollen nun auch alle drei Klassen des zweiten Jahrgangs ins Boot geholt werden. „Es geht darum, die Klassengemeinschaft zu stärken, jeden einzelnen respektvoll zu behandeln, auch wenn man ihn vielleicht nicht so mag“, erklärt Matthias Merten. Der 33-Jährige ist Sozialpädagoge und zertifizierter Deeskalations- und Antiagressionstrainer bei der EFES (aktivierende Eltern- und Jugendhilfe Hildesheim). Im Landkreis Hildesheim bietet der freie Jugendhilfeträger Fortbildungen und Coachings für soziale Einrichtungen an. Mit einem weiteren Kollegen widmet Merten jeder Klasse zwölf Stunden. In der Gruppe gehen die beiden Männer spielerisch Fragen auf den Grund wie „Macht es Sinn, im Unterricht herumzuschreien?“ oder „Macht es Sinn, seinen Mitschüler zu schubsen?“ und eben die alles entscheidende Frage „Will ich so etwas selber erleben?“. Die Schüler sollen merken, dass jeder Stärken und Schwächen hat. Denn schon in der Grundschule fallen Sätze wie „Iiieh, neben dem will ich nicht stehen“ und „Jungs sind ja viel besser als Mädchen“. Merten setzt dabei auch auf Nähe- und Distanzübungen in denen die Kinder gezwungen sind, miteinander zu sprechen und nonverbal zu agieren. „Kinder haben Kommunikation nicht mehr drauf“, erklärt der Coach. All das sorge im Ergebnis dafür, dass die Schüler ein besseres Lernverhalten an den Tag legten. Der Ansatz, den EFES wählt, nennt sich im Fachjargon „wohltuende konfrontierende Pädagogik“. Denn es geht nicht um das Vorhalten aller negativen Punkte, sondern erst mal zu schauen, was gut läuft. Hintenrum wird dann geguckt, was verbesserungswürdig ist. Auch die Lehrer bilden sich parallel dazu schulintern fort.

Für Paetow ist besonders wichtig, dass die Ansprechpartner männlich sind. „Das wirkt auf die Schüler ganz anders.“ Besteht das Kollegium doch ausschließlich aus Frauen. Doch das Vorhaben kostet 4446 Euro, wobei etwa 300 Euro die Eltern aufbringen. Bleiben gut 4000 Euro. Dabei setzt Paetow auf Sponsoren von außerhalb. „Wenn ich sehe, wie Kinder und Jugendliche teilweise drauf sind, wird die Gesellschaft etwas tun müssen – und sich nicht aufs Portemonnaie setzen“, kommentierte Elisabeth König (Bündnis für Borsum). Das erste positive Feedback folgte bereits in der Sitzung: „Wir werden Ihnen helfen“, sagte Thomas Wiesenmüller spontan in seiner Funktion als Geschäftsführer des Vereins zur Förderung der Kriminalprävention in der Gemeinde Harsum.

 


Keine Gewalt an der Grundschule Harsum:
Mit einem Präventionstraining soll die Gemeinschaft in den zweiten Klassen gestärkt werden. Doch das Projekt ist teuer. Die Schulleitung hofft auf Sponsoren.  Foto: dpa

Grundschule Harsum |    info@gs-harsum.de | Tel. 05127 5174